{"id":2477,"date":"2020-01-24T12:25:42","date_gmt":"2020-01-24T11:25:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/?p=2477"},"modified":"2020-01-24T12:25:42","modified_gmt":"2020-01-24T11:25:42","slug":"buchschaetzchen-fuer-lavendelfreunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/2020\/01\/24\/buchschaetzchen-fuer-lavendelfreunde\/","title":{"rendered":"Buchsch\u00e4tzchen f\u00fcr Lavendelfreunde"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor einiger Zeit habe ich ein ganz besonderes B\u00fcchlein als Rezensionsexemplar vom pala Verlag bekommen: &#8222;Lavendelsch\u00e4tze&#8220; von Elke Puchtler. Und wie der Name schon sagt, ist es nat\u00fcrlich ein Buchtipp f\u00fcr Freunde des duftenden Krautes. Der Untertitel &#8222;Von  Pflanzen, D\u00fcften und Menschen. Gartenpraxis, Heilkraft, Entspannung, Rezepte&#8220; beschreibt sch\u00f6n treffen den Inhalt des Buches. Neben ganz praktischen Kapiteln kommen sch\u00f6ne pers\u00f6nliche Geschichten der Autorin rund um ihre ganz offensichtliche Lieblingspflanze nicht zu kurz.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/lavendelschaetze.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2513\" srcset=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/lavendelschaetze.jpg 600w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/lavendelschaetze-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/lavendelschaetze-560x373.jpg 560w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/lavendelschaetze-260x173.jpg 260w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/lavendelschaetze-160x107.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption><em>Mit guter Lekt\u00fcre und Tee &#8211; so l\u00e4sst sich der Winter genie\u00dfen<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Zu den ganz praktischen Teilen geh\u00f6rt eine Einf\u00fchrung in die Botanik des Lavendels und, wie man ihn im Garten oder Topf anpflanzen und pflegen kann. Ich wusste ja, dass es mehr als eine Sorte Lavendel gibt, aber dass es ihn in Bl\u00fctenfarben von wei\u00df \u00fcber rosa bis hin zu vielen verschiedenen Violett\u00f6nen gibt, war mir nicht so bewusst. In der \u00fcbersichtlichen Tabelle von Frau Puchtler sollte jeder &#8222;seine&#8220; Sorte finden, ob f\u00fcr die Kr\u00e4uterhecke, den Balkonkasten, winterhart oder eher f\u00fcr warme Gegenden. Ein besonderes Herzst\u00fcck des Buches sind sicher die vielen Lavendelrezepte f\u00fcr die K\u00fcche in s\u00fc\u00df und deftig (viele davon sind \u00fcbrigens auch ohne Lavendel bzw. mit anderen Kr\u00e4utern sehr lecker) und f\u00fcr Gesundheit und Wohlbefinden. Wie man eigenes Lavendel\u00f6l richtig ansetzt, erf\u00e4hrt man hier ebenso, wof\u00fcr der Lavendel als Heilpflanze alles gut ist. Jede Menge sch\u00f6ne Ideen zum Nachmachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders ber\u00fchrt hat mich aber gerade auch die pers\u00f6nliche Beziehung, die die Autorin mit dem Lavendel verbindet. Sie steht wirklich mit Herz und Seele dahinter. Sie nimmt uns mit auf ihre Lavendelreisen quer durch Deutschland und &#8211; wie k\u00f6nnte es anders sein &#8211; in die Provence. Allerdings nicht auf die gro\u00dfen Lavendelfelder, die wir alle als Postkartenmotiv kennen, sondern in die Berge der Dr\u00f4me, wo auch der wilde Lavendel w\u00e4chst. Das hat mir wirklich etwas Fernweh beschert, denn w\u00e4hrend meines Studium durfte ich ein Jahr nicht weit von dort in Grenoble verbringen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir ein Wochenende mit den Laborkollegen im s\u00fcdlichen Vercors verbracht haben und die eine einheimische Doktorandin auf der ganzen Autofahrt dorthin damit aufgezogen wurde, dass sie nicht davon abzubringen war, dass man dort schon &#8222;la lumi\u00e8re du Midi&#8220;, also das Licht des S\u00fcden sp\u00fcrt. Woran es genau liegt, kann ich nicht sagen, aber ich fand sie hatte Recht. Irgendwie wirkt das Licht dort anders und ganz offensichtlich gedeihen dort schon Mittelmeerkr\u00e4uter mit einem so intensiven Aroma, wie man es bei uns kaum findet. Ich kann mir gut vorstellen, dass der wilde Lavendel von dort etwas ganz besonderes ist. Das m\u00f6chte ich zu gerne selbst einmal erleben und erschnuppern.<\/p>\n\n\n\n<p>Naja, zumindest gibt Frau Puchtler dem Lavendel im heimischen Garten in Deutschland auch sehr positive Zukunftsaussichten. Wenn das Klima bei uns w\u00e4rmer und trockener wird, geh\u00f6rt er sicher zu den Gewinnern dieser Ver\u00e4nderung. Ich bin zwar kein Freund von Neujahrsvors\u00e4tzen, aber die Tatsache, dass in meinem Garten bisher kein Lavendel w\u00e4chst, wird sich diese Saison ganz sicher \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles in allem hatte ich viel Freude beim Lesen der &#8222;Lavendelsch\u00e4tze&#8220;. Habt ihr denn vielleicht noch ein paar Buch- oder Internettipps zum Thema Kr\u00e4utergarten? Ich bin im Moment n\u00e4mlich noch flei\u00dfig am Schm\u00f6kern voller Vorfreude auf mein erstes Gartenjahr. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einiger Zeit habe ich ein ganz besonderes B\u00fcchlein als Rezensionsexemplar vom pala Verlag bekommen: &#8222;Lavendelsch\u00e4tze&#8220; von Elke Puchtler. Und wie der Name schon sagt, ist es nat\u00fcrlich ein Buchtipp f\u00fcr Freunde des duftenden Krautes. 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