{"id":2771,"date":"2021-03-14T18:56:16","date_gmt":"2021-03-14T17:56:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/?p=2771"},"modified":"2021-03-14T18:57:23","modified_gmt":"2021-03-14T17:57:23","slug":"selbstversorgertraeume","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/2021\/03\/14\/selbstversorgertraeume\/","title":{"rendered":"Selbstversorgertr\u00e4ume"},"content":{"rendered":"\n<p>Sich mit frischem, leckeren Obst und Gem\u00fcse aus dem eigenen Garten versorgen &#8211; davon tr\u00e4umen sicher viele Menschen. Ich muss zugeben, ich habe auch schon einiges dar\u00fcber gelesen, Pl\u00e4ne geschmiedet, Beete gebaut und voller Vorfreude Pfl\u00e4nzchen gezogen. Mit einem eigenen Garten sollte ich diesem Traum jetzt doch n\u00e4her sein als vorher mit meinem bunten Balkon. Mein ersten Gartenjahr war dann ges\u00e4umt mit Erfolgen und Misserfolgen, so wie ich das schon vermutet hatte. Die (wenig erstaunliche) Quintessenz f\u00fcr unseren Garten lautet ganz: Pflanze nix an, was viel Wasser braucht. Schlie\u00dflich war unser Garten mal ein Weinberg, sicher nicht die sonnigste aller Lagen, aber doch sehr warm und trocken. Gurken, Zucchini &amp; Co? Fehlanzeige. Radieschen und Mair\u00fcbchen? So fr\u00fch auss\u00e4en, dass sie vor den warmen, trockenen Fr\u00fchlingstagen ordentlich gewachsen sind. Chilis und Tomaten? Tragen in K\u00e4sten auf der Terrasse wie bl\u00f6d. Und mediterrane Kr\u00e4uter sind absolut perfekt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/zitronentopf_august-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/zitronentopf_august-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2631\" width=\"450\" height=\"589\" srcset=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/zitronentopf_august-1.jpg 600w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/zitronentopf_august-1-229x300.jpg 229w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/zitronentopf_august-1-560x733.jpg 560w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/zitronentopf_august-1-260x340.jpg 260w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/zitronentopf_august-1-160x209.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><figcaption>Die liebe Zitronen-Verbene hat so flei\u00dfig duftende Bl\u00e4tter produziert, dass sie mir jetzt noch Sommerlaune in die Teetasse zaubert.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ein paar Experimente werde ich auch dieses Jahr wieder wagen und ein bescheideneres Ziel ins Auge fassen: Mich mit leckerem Kr\u00e4utertee aus dem Garten selbst versorgen. Das hatte ich letzte Jahr schon so gut wie geschafft. Wenn ich tagein tagaus Minztee trinken w\u00fcrden, dann h\u00e4tte ich das Ziel schon \u00fcbererreicht. Davon habe ich n\u00e4mlich massenweise verschenkt. An Zitronenverbene habe ich noch einen ordentlichen Vorrat. Der wird mir sicher bis zur ersten neuen Ernte reichen. Die Zitronenverbene ist auch schon wieder ganz fest in diese Saison eingeplant. Vielleicht schaffe ich es ja dieses Jahr, ein Exemplar ihrer orangigen Schwester zu ergattern. Wovon ich viel zu wenig hatte, war der Anis-Ysop (Anis-Agastache). Das war eine meiner absoluten Neuentdeckungen der letzten Saison. Ich mag Anis als Geschmack sowieso sehr gerne und das leicht minzige Anisaroma des Anis-Ysop hatte es mir auf den ersten Schlag angetan. Leider, leider hatte ich eindeutig zu wenig davon ausges\u00e4t und habe es nicht \u00fcber&#8217;s Herz gebracht, ihn stark zu beernten. Er stellte sich n\u00e4mlich nicht nur als eine meiner Lieblingspflanzen heraus, sondern auch als wahrer Hummel- und Wildbienenmagnet. Die M\u00e4use und die Schnecken haben ihn auch gerne angeknabbert. Deswegen habe ich f\u00fcr uns alle diesmal deutlich gro\u00dfz\u00fcgiger ausges\u00e4t. Die ersten Keimlinge recken auf der Fensterbank schon ihre Bl\u00e4ttchen ins Licht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ansiy-ysop.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ansiy-ysop.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2774\" srcset=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ansiy-ysop.jpg 400w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ansiy-ysop-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ansiy-ysop-260x390.jpg 260w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ansiy-ysop-160x240.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><figcaption><em>Gleicherma\u00dfen h\u00fcbsch wie lecker &#8211; der Anis-Ysop.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ansiy-ysop_ernte.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ansiy-ysop_ernte.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2775\" srcset=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ansiy-ysop_ernte.jpg 600w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ansiy-ysop_ernte-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ansiy-ysop_ernte-560x373.jpg 560w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ansiy-ysop_ernte-260x173.jpg 260w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ansiy-ysop_ernte-160x107.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption><em>Die Ernte war aber ganz eindeutig zu klein f\u00fcr so eine leckere Teepflanze.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Eine andere Pflanze, die als Tee einfach liebe und die unbedingt in den Garten muss, ist der Griechische Bergtee. Von dieser Liebesgeschichte habe ich euch ja schon einmal <a href=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/2020\/04\/01\/griechischer-bergtee-heiss-und-kalt\/\" data-type=\"post\" data-id=\"2516\">hier<\/a> erz\u00e4hlt. Letztes Jahr ist es mir gelungen, mir zumindest eine Pflanze von der Art Parnassischer Bergtee (<em>Sideritis raeseri<\/em>) selbst zu ziehen. Gebl\u00fcht hat sie in ihrem ersten Jahr noch nicht. Darauf hoffe ich dieses Jahr. Den Winter scheint sie im Topf jedenfalls dank ihrem dicken Pelz und der entsprechenden Herkunft gut \u00fcberstanden zu haben. Ihre kleinen Geschwister warten auf der Fensterbank schon auf die Sommersonne. F\u00fcr sie bin ich auch recht zuversichtlich, dass ich ihnen einen Wohlf\u00fchlplatz im Garten anbieten kann. Trocken, karg und sonnig &#8211; so m\u00f6gen sie es gerne. Diesmal ist auch noch eine andere Art mit dabei, der Kretische Bergtee (<em>Sideritis syriaca<\/em>). Hoffentlich wird der auch, was auf dem Etikett steht. Letztes Jahr hatte ich n\u00e4mlich noch eine Saatgutportion vom Spanischen Bergtee (<em>Sideritis hyssopifolia<\/em>) gezogen und war total aus dem H\u00e4uschen, dass er gleich im ersten Sommer gebl\u00fcht hat. Allerdings nicht wie ein Bergtee, sondern wie unser Aufrechter Ziest (<em>Stachys recta<\/em>) &#8211; auch eine sehr sch\u00f6ne Staude, aber halt nicht das, was auf dem Etikett stand. Netterweise bekam ich f\u00fcr den Hinweis von der G\u00e4rtnerei einen Gutschein, den ich gleich wieder in neues Saatgut umsetzen konnte. Manchmal zahlt sich botanisches Wissen eben aus \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_anf_april.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_anf_april.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2776\" srcset=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_anf_april.jpg 450w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_anf_april-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_anf_april-260x347.jpg 260w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_anf_april-160x213.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><figcaption><em>So klein und schon so pelzig &#8211; das war der Bergtee Anfang April.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_anf_juni.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_anf_juni.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2777\" srcset=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_anf_juni.jpg 600w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_anf_juni-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_anf_juni-560x373.jpg 560w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_anf_juni-260x173.jpg 260w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_anf_juni-160x107.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption><em>Schon deutlich gr\u00f6\u00dfer dufte er Anfang Juni in sein eigenes Eck in den Garten.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_juni.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_juni.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2778\" srcset=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_juni.jpg 600w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_juni-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_juni-560x373.jpg 560w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_juni-260x173.jpg 260w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_juni-160x107.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption><em>Wo er sich so wohl f\u00fchlte, dass er Ende Juni schon so gewachsen war.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_ziest.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_ziest.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2779\" srcset=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_ziest.jpg 600w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_ziest-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_ziest-560x373.jpg 560w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_ziest-260x173.jpg 260w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/bergtee_ziest-160x107.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption><em>So sah das &#8222;Bergtee-Eck&#8220; im Herbst aus. Der vermeintliche Spanische Bergtee in voller Bl\u00fcte.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wer im Sommer auf der Terrasse nat\u00fcrlich auch wieder nicht fehlen darf, ist die liebe Rosengeranie. In der Mischung Bergtee-Rosengeranie mein absoluter Wohlf\u00fchltee. Da es Duftgeranien in so vielen unterschiedlichen Duftrichtungen gibt, bekommt sie dieses Jahr wahrscheinlich noch ein kleines Schwesterchen. Die Qual der Wahl ist allerdings recht gro\u00df &#8211; Apfel, Cola, Orange oder Weingummi? Mal sehen, was wird. So viele getrocknete Bl\u00e4tter wie ich noch von der letzten Ernte habe, muss ich mich demn\u00e4chst mal ans Experimentieren machen. Mit dem Aroma l\u00e4sst sich sicher noch ganz anderes zaubern als duftiger Tee.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/rosengerainie_bluete.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/rosengerainie_bluete.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2780\" srcset=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/rosengerainie_bluete.jpg 600w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/rosengerainie_bluete-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/rosengerainie_bluete-560x373.jpg 560w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/rosengerainie_bluete-260x173.jpg 260w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/rosengerainie_bluete-160x107.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption><em>Die Rosengeranie duftet nicht nur bezaubernd, sondern bl\u00fcht auch ebenso \ud83d\ude42<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Eine andre Pflanze habe ich letztes Jahr in einer Blumenrabatte entdeckt. Zuerst hat sie mich mit ihren niedlichen Lippenbl\u00fcten und ihrer offensichtlichen Wirkung auf Bienen angelockt. Dann hat mich ihr Aroma nicht mehr losgelassen, deutlich minzig, aber nicht so k\u00fchl-mentholartig. Die schlaue Pflanzen-App sagte: Bergminze. Und mir war sofort klar, die will ich auch im Garten haben. So warten jetzt zwei Arten im Saatgut-Schatzk\u00e4stchen auf die Aussaat. Ich bin sehr gespannt und immer noch ein bisschen erstaunt, wie ich dieses h\u00fcbsche Kraut so lange habe \u00fcbersehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil ihr in den Kommentaren so lieb nachgefragt habt, will ich euch jetzt noch meine Kr\u00e4uterbeeterweiterung zeigen. Durch die extreme Hanglage ist unser Garten besonders und an manchen Stellen etwas herausfordernd. Da die Abendsonne nat\u00fcrlich oben am Hang am l\u00e4ngsten scheint, wollte ich dort gerne noch ein paar Kr\u00e4uterpl\u00e4tzchen schaffen. So entstand die Idee aus den vielen Haselruten, die ich im &#8222;Gestr\u00fcppteil&#8220; des Hanges &#8222;ernten&#8220; konnte, kleine Beete zu flechten. Mit ein paar flachen Steinen von Innen ausgelegt scheinen sie die Erde auch nach den heftigen Regenf\u00e4llen der letzten Zeit zu halten. Vielleicht fragt sich jetzt der ein oder andere:&#8220;Warum gr\u00e4bt sie nicht einfach L\u00f6cher und pflanzt die Kr\u00e4uter da rein?&#8220; Naja, weil &#8222;einfach graben&#8220; dort nicht ist. Der Hang ist gut durchwurzelt von den B\u00e4umen und Str\u00e4uchern. Das soll er ja auch sein, damit er bleibt, wo er ist, aber das Graben macht es schwer, vor allem wenn die Wurzeln heil bleiben sollen. Deswegen die kleinen Beet-Terrassen. Mal sehen, wie sie sich im Sommer bew\u00e4hren werden. Klar ist jedenfalls, dass dort oben nur Trockenheitsspezialisten \u00dcberlebenschancen haben.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"425\" src=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2781\" srcset=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_01.jpg 600w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_01-300x213.jpg 300w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_01-560x397.jpg 560w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_01-260x184.jpg 260w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_01-160x113.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption><em>Schnittgutverwertung mal anders: die Flechtbeete, einmal in Weide und einmal in Hasel.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_02.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2782\" srcset=\"https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_02.jpg 600w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_02-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_02-560x373.jpg 560w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_02-260x173.jpg 260w, https:\/\/www.kleine-miri.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/flechtbeete_02-160x107.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption><em>Ich bin schon sehr gespannt, wie sie sich bew\u00e4hren.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Und was habt ihr so f\u00fcr Gartenpl\u00e4ne f\u00fcr diese Saison? Oder vielleicht noch einen Geheimtipp in Sachen Teekr\u00e4uter? Ich freue mich auf eure Tipps und Gartengeschichten \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sich mit frischem, leckeren Obst und Gem\u00fcse aus dem eigenen Garten versorgen &#8211; davon tr\u00e4umen sicher viele Menschen. Ich muss zugeben, ich habe auch schon einiges dar\u00fcber gelesen, Pl\u00e4ne geschmiedet, Beete gebaut und voller Vorfreude Pfl\u00e4nzchen gezogen. 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