Winter in der Hexenküche: Aus dem winterlichen Garten

Diesmal sind meine lieben Leser schneller mit dem Beiträge Schreiben bei der Hand als ich, gleich zwei erreichten mich letztes Wochenende. Ich habe mich sehr gefreut 🙂 Da fangen wir doch heute gleich mal mit dem von Iris und Bernd an. Er ist auch quasi eine winterliche Fortsetzung von den „Vogelfreu(n)den im Garten“ und natürlich wieder mit schönen Fotos von den gefiederten Nachbarn. Aber schaut selbst:

Eigentlich schätzen wir beide den Herbst und auch den Winter ganz besonders (wir sind halt beide Winterkinder). Doch in diesem Jahr war uns der Gedanke, vom sommerlichen Garten Abschied zu nehmen, doch etwas bedrückend: Unsere täglichen Vogelbegegnungen und der farbenfrohe Anblick der Blüten unserer Kräuter und Blumen haben uns diesmal besonders Freude geschenkt.

Umso froher waren wir, als wir merkten, dass es in unserem Garten diesmal auch ausgesprochen weit in die Herbstmonate hinein blühte. Nicht nur eine wunderbare Menge Ringelblumen, sondern dazu auch noch ein paar Rosen, der Ziest und der Rosmarin. Besonders haben wir uns im November über die letzten tapferen Blüten von Duftwicke und der Wegwarte gefreut. 

Und trotz der nun ja schon sehr kurzen Tage werden uns weiterhin jeden Tag ein paar Vogelbeobachtungen geschenkt:
Amsel und Blaumeise lassen sich die letzten Äpfel im Garten schmecken. Die Blaumeise hat sich ein erstaunlich großes Exemplar ausgesucht, das noch am Baum hängt. Die Amsel dagegen schätzt besonders die schon sehr mürben Äpfel am Boden. Immer wieder kommt sie angehüpft und hackt sich Stück um Stück heraus.
Der Grünfink zieht nicht mehr wie im Sommer im Familienverband umher, sondern macht sich nun allein auf Futtersuche.
Jetzt, wo sie keine Holunderbeeren mehr naschen kann, sucht sich unsere Ringeltaube ihren Weg durch das gefallene Laub zu der Stelle, wo unter dem Apfelbaum die Leckereien liegen, die den kleineren Vögeln von der Futterstelle heruntergefallen sind.
Der Grünspecht findet im regenweichen Boden eine Menge Futter. Es ist wirklich faszinierend, wie schnell er den Kopf bewegen kann: ebenso schnell wie seine Specht-Verwandten an Bäumen.

Mit einem lieben Gruß aus unserem winterlichen Garten,
Iris & Bernd

Ja, das ist wirklich das Schöne an den lieben Vögelchen: auch im Winter muss man nicht auf nette Beobachtungen verzichten. Im Gegenteil habe ich bei uns im Garten das Gefühl, dass sie jetzt noch präsenter sind als im Sommer. Das liegt zum Einen wahrscheinlich daran, dass sie das Vogelhäuschen so eifrig frequentieren, zum Anderen sieht man sie wohl auch einfach besser, wenn weniger Blätter an Büschen und Bäumen hängen. Vielen lieben Dank, ihr beiden, für eure schönen Beobachtungen!

Als nächstes dürft ihr euch schon auf ganz besondere Plätzchenrezepte freuen! Zum Backen bin ich bisher noch gar nicht gekommen, so schnell scheint der Advent bisher voranzuschreiten. Aber das ändert sich hoffentlich bald 🙂

4 Kommentare zu “Winter in der Hexenküche: Aus dem winterlichen Garten

  1. Doris
    9. Dezember 2020 um 20:15

    Liebe Iris und lieber Bernd,
    da tut sich ja was bei euch im winterlichen Garten! Wie immer sehr schöne Fotos und sehr schöne Beobachtungen, vielen Dank für euren Bericht. Ich konnte letztes Wochenende tatsächlich einen Grünspecht im Garten beobachten, das hatte ich noch nie. Er war bestimmt 20 Minuten damit beschäftigt, den Rasen zu durchforsten. Laut Internet mag er Ameisen sehr gern. Es kann gut sein, dass er da fündig geworden ist, denn Ameisen haben wir tatsächlich sehr viele. Im Sommer hatten wir auch welche im Haus – vielleicht sollte ich den Grünspecht bei nächster Gelegenheit zur Hauspatrouille laden. 😉 Heute morgen habe ich ein Rotkehlchen gesehen, glaube ich – es wischte so schnell vorbei am Futterhäuschen. Heute hat es geschneit bei uns. Da muss ich morgen bestimmt für Nachschub an der Futterfront sorgen.
    Schöne Adventstage euch und viele Grüße,
    Doris

    • mirjam
      11. Dezember 2020 um 20:06

      Ja, der Grünspecht ist ein echter Ameisenliebhaber. Ich habe mal von Naturschützern gelesen, die Grünspechtküken großgezogen haben – mit jeder Menge Ameisen(-larven). Das war wohl ein sehr mühsamen Unterfangen. Bei uns kommt immer mal wieder ein Buntspecht ans Futterhaus. Neulich hat er mich sehr amüsiert, als er am mit Fettfutter eingehüllten Zapfen gepickt hat. das Konzept, dass etwas sich wegbewegt, wenn er es mit dem Schnabel bearbeitet, hat ihn offenbar etwas irritiert 😉

    • Iris & Bernd
      13. Dezember 2020 um 15:16

      Liebe Doris,

      einen ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar! Wir stellen uns gerade vor, wie so ein Grünspecht sich immer der Ameisenstraße lang durch die Zimmer futtert 😉 .
      Wir haben auch schon wieder Nachschub an Vogelfutter gesichert. Wobei die Meisenknödel derzeit noch nicht so angenommen werden, die Samenmischung mit den großen Nußstückchen und Rosinen aber sehr beliebt ist.
      Was die Tränken angeht, so hat uns der erste Nachtfrost hier doch prompt eine zerlegt. Nachschub gibt es im nächsten Jahr…

      Ganz herzliche Adventszeitgrüße,

      Iris & Bernd

      • mirjam
        18. Dezember 2020 um 16:26

        Samenmischung mit Nussstückchen und Rosinen – ich glaube, das würde ich auch mögen 😉 Unsere Tiertränke ist zum Glück ein massiver Stein. Von den Vögelchen wird sie im Moment weniger frequentiert, dafür hat die Nachbarskatze neulich an einem frostigen Morgen dort am Eis geschleckt.

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