Grüne Suppe

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Gründonnerstag ist dieses Jahr zwar schon lange vorbei, aber die typischen Grüne-Suppe-Kräuter interessiert das nicht. Die sprießen erst jetzt richtig und machen Lust auf Grünes in der Küche. Deswegen gab es gestern eine grüne Frühlingssuppe mit Kartoffeln und Pastinaken. Als Zutaten braucht man:

5 Kartoffeln
1 Pastinake
1 Zwiebel
etwas Olivenöl
3 Hand voll frische Frühlingskräuter ( hier: Knoblauchraucke, Giersch, Löwenzahn, Brennnessel, Schafgarbe)
1,5 l Wasser
1 TL Gemüsebrühepulver
2 EL Frischkäse

Zuerst das Gemüse klein schnippeln und die Zweiebel mit Öl anbraten. Dann kommen Kartoffeln und Pastinaken samt Wasser dazu und werden darin gekocht, bis sie schön weich sind. Wenn es soweit ist, die gewaschenen und kleingehackten Käuter in die Suppe, umrühren und ca. 5 min weiterköcheln lassen. Damit das ganze schön cremig wird, mit dem Pürierstab pürieren und mit etwas Gemüsebrühepulver und Frischkäse abschmecken und schon kann der Frühling auf den Tisch kommen!

Grüße von der Frühlingsgöttin

Endlich blühen die Veilchen! Laut der griechischen Sage sprießen die hübschen, duftenden  Blümchen unter den Schritten der lieblichen Göttin Persephone, wenn sie nach dem langen dunklen Winter aus der Unterwelt auf die Erde zurückkehrt. Den wunderbaren Duft kann man sich auch in die Küche. Mein Lieblingsrezept ist die Veilchenlimonade. Das will ich euch nicht vorenthalten :-)

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Veilchenlimonade

Natürlich braucht man hierfür die Blüten des duftenden März-Veilchens (Viola odorata). Da es auch noch andere violett blühende, aber nicht duftende Veilchenarten gibt, verlässt man sich am besten auf die eigene Nase. Ein Hand voll Veilchenblüten mit ca. ½ l heißem Wasser übergießen. Wenn das ganze abgekühlt ist, mit etwas Sprudel und Zitronen- oder Limettensaft auffüllen und je nach Geschmack mit Zucker oder Honig süßen. Die Blüten können zur Dekoration mit in der Limonade bleiben. Ein Glas dieser lieblich duftende Limo, in der zarte, blassblaue Blüten schwimmen, ist wie wie ein Gruß von der Frühlingsgöttin höchstpersönlich und weckt in dem ein oder anderen vielleicht sogar noch schlafende Frühlingsgefühle ;-)

Pommes ganz einfach

pommes

Sehen die nicht lecker aus? Und ja, das waren sie auch. Dabei sind sie ganz einfach und schnell gemacht ohne Friteuse und Sauerei. Man braucht dafür:

ein paar große festkochende Kartoffeln (je größer die Kartoffel, umso länger die Pommes)
2-3 EL Olivenöl

Die Kartoffeln schälen, in Pommesform schneiden und in einer Schüssel mit dem Olivenöl vermischen. Ofen auf 180-200°C vorheizen, die Pommes auf einem Backblech verteilen und ca. 30 min im Ofen backen, wobei man sie ein, zwei Mal wenden sollte. Und fertig sind die Ofenpommes! Wer mag kann sie auch vor oder nach dem Backen mit Paprikapulver, Rosmarin oder anderem würzen 🙂

Zi-zi-bee…

… Sonne leckt den letzten Schnee! So rufen jetzt die Meisen. Langsam wird es Frühling. Sonne und Vogelgesang kehren zurück und auch die ersten Blumen. Durch die Schneedecke haben sich schon die Winterlinge geschoben und, wenn man genau hinschaut, kommen auch schon die ersten Blätter von Veilchen und Schlüsselblumen hervor. Und nicht vergessen: wer das erste Märzveilchen findet, darf sich etwas wünschen!

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Heile, heile Segen

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Die Haut ist ja so zu sagen unsere Schutzschicht gegen Wind und Wetter, aber manchmal braucht die Haut selbst noch eine Schutzschicht. Hierfür rühre ich gerne eine Ringelblumen-Olivenöl-Salbe:

Fettphase:
25 g Ringelblumenöl
25 g Olivenöl
20 g Bienenwachs
20 g Sheabutter
5 g Lanolin
5 g Tegomuls

Wirkstoffphase:
2 Tropfen Kamille, blau
10 Tropfen Propolistinktur

Egal ob wunde Nasenhaut unter der Triefnase, aufgesprungene Lippen oder rissige Hände, die Salbe legt sich wie ein Schutzfilm darüber und hilft beim Heilen. Deswegen habe ich ein bisschen davon gleich in ein handliches Döschen gefüllt, das überall mit dabei ist.

Winterhaut

ringelblume

Kälte, trockene Heizungsluft und wenig Sonnenschein. Da ist es kein Wunder, wenn die Haut im Winter manchmal schlapp macht und trocken und gereizt wird. Zum Glück ist dagegen mehr als nur ein Kraut gewachsen. Pflegenden Öle und zwei großen Heilerinnen aus der Pflanzenwelt, nämlich die Ringelblume und die Kamille können die Winterhaut bei ihren Aufgaben unterstützen und Trockenheit und Irritationen lindern. Leider habe ich im Sommer nicht daran gedacht, Ringelblumenöl anzusetzen, aber in der Apotheke gibt’s das auch. Die Kamille habe ich nicht nur als Tee im Schrank, sondern auch als ätherisches Öl. Neben dem typischen Kamillenduft hat es auch eine schöne blaue Farbe, die hübsch und heilsam zugleich ist. Die blaue Färbung stammt vom Inhalsstoff Chamazulen, der entzündungshemmend wirkt. Zusammen sind Ringelblume und Kamille ein starkes Team gegen trockene und gereizte Haut. Deswegen gibt es bei mir im Moment die folgende Wintercreme, die schnell hilft und mit ihrem Duft an unbeschwerte Sommertage erinnert:

Fettphase:
10 g Ringelblumenöl (auf Basis von Erdnussöl)
10 g Jojobaöl
5 g Avocadoöl, grün
6 g Bienenwachs
6 g Kakobutter
6 g Tegomuls

Wasserphase:
50 g Neroliwasser

Wirkstoffphase:
5 g kosmetisches Basiswasser
5 Tropen Kamille, blauwintercreme