Winter in der Hexenküche: Schnelle Mandelplätzchen

Backen gehört natürlich einfach in die winterliche Hexenküche. Deswegen hat uns die liebe Atessa ein ganz besonderes Rezept verraten: ihr Kürbisbrot mit Sauerteig und einer Prise Zimt. Schaut unbedingt mal rein, aber auf eigene Gefahr. Denn das sieht schon auf dem Foto so lecker aus, dass man gleich Appetit bekommt 😉

Ich bin heute auch in die Winterbäckerei gestartet, denn irgendwie kann es kann nicht sein, dass ich bisher nur gekaufte Plätzchen und Lebkuchen hatte, obwohl Backen doch so Spaß macht und die selbstgemachten nochmal eine andere Hausnummer sind. Da ich aber die Andeutung von schönem Wetter heute zum Spazierengehen nutzen wollte (sogar die Mieze hat mich ein bisschen begleitet), habe ich mich für ein schnelles und einfaches Rezept entschieden. Die Aufwändigeren will ich mir für die freien Tage aufheben. Also, für alle, die schnell was backen wollen, hier ein kleines Rezept für Mandelplätzchen. Man braucht für den Teig:

Ein bisschen Weihnachtsduft aus dem Ofen muss am 3. Advent schon sein, oder?

2 Eier
200 g Rohrzucker
100 g gemahlene Mandeln
1 TL Spekulatiusgewürz
250 g Dinkelvollkornmehl
1 TL Backpulver

Zuerst werden die Eier mit dem Zucker schön schaumig geschlagen und dann die Mandeln mit dem Spekulatiusgewürz untergerührt. Zum Schluss wird das Mehl mit dem Backpulver untergeknetet. Das habe ich mit den Knethaken vom Handrührgerät gemacht und dann noch ein bisschen per Hand nachgeknetet. Aus dem Teig werden dann etwas Walnuss-große Kugeln geformt und auf dem Blech leicht angedrückt. Das Ganze wird bei 180°C etwa 15 min im Backofen gebacken. Und fertig!

Die Plätzchen lassen sich natürlich auch noch hinterher verzieren oder man drückt schon vor dem Backen eine ganze Mandel oben in die Kugeln. Statt Spekulatiusgewürz lassen sich auch andere weihnachtliche oder nicht-weihnachtliche Gewürze verwenden oder statt der Mandeln gemahlene Haselnüsse. Wer es weniger süß mag, kann auch ruhig weniger Zucker reintun. So kann man sich dann vielleicht auch noch einbilden, dass es gesunde Plätzchen sind 😉

Und habt ihr schon angefangen zu weihnachtlich/winterlich backen? Und was sind so eure Favoriten – schnell und einfach oder traditionell und aufwändig? Ich freue mich, von euch zu lesen 🙂

6 Kommentare zu “Winter in der Hexenküche: Schnelle Mandelplätzchen

  1. 12. Dezember 2021 um 18:28

    Hallo Mirjam

    Lecker, lecker vielleicht reicht es mir noch dein Rezept zu probieren. Ja natürlich habe ich „Brötle“gebacken: Spitzbuben, Spritzgebäck, Bärentatzen, Ausstecher, Vanillekipferl, Schwarzweiß Gebäck, Marzipanbrötle, Marzipanherzen und Nussecken.
    Fast alle Brötle (so heißen sie bei uns und wer fragt ob er ein Plätzchen bekommt – geht leer aus) sind mit Kokosblütenzucker gebacken.

    Dann backe ich immer noch Apfelbrot mit Lebkuchengewürz und Zimt.

    Aber schnell , einfach und traditionell sind mir am allerliebsten.
    LG Claudia

    • mirjam
      20. Dezember 2021 um 12:13

      Wie süß – die „Brötle“ 🙂 Da hast du dich aber schon mächtig ins Zeug gelegt mit so vielen Sorten. Und gerade sowas wie Nussecken ist ja eher aufwändig. Und ganz herzlichen Dank für dein Apfelbrotrezept! Ich habe erstmal weng kleiner angefangen und mit einer Quitte und einem Apfel Hefeteigbrötchen gebacken. Und ich habe jetzt mal deinen Tipp von letztem Jahr ausprobiert und die Schale der Quitte als Tee zum Trocknen auf die Fensterbank gelegt. Duften tut es schonmal sehr lecker fruchtig.

  2. 12. Dezember 2021 um 19:00

    Hach wie lieb von dir, da waren jetzt ja schon einige zu Besuch auf meinem Blog 🙂 Ich wurde von der Nachbarin zum backen eingeladen, sie hatte schon allerhand Teige und Füllungen vorbereitet. Das war toll, so kam ich trotz vielem um die Ohren schon in den Genuss einer winterweihnachtlichen Backaktion 🙂
    Schnell und einfach find ich super – wir haben wohl eine Mischung aus aufwändig und einfach gemacht: Ausstecherle, Marzipanhörnchen, Schwarzweißgebäck und englische Mince pies – super lecker!

    • mirjam
      20. Dezember 2021 um 12:08

      Ihr wart ja fleißig! Aber zu zweit geht es auch leichter und macht mehr Spaß. Und deine Kürbis-Brownies sehen auch sehr verlockend aus 🙂

  3. Andreas
    13. Dezember 2021 um 17:49

    Hallo Mirjam,

    eigentlich wollte ich dieses Jahr nur zwei Sorten backen (Pfeffernüsse und Pfaffenkappen – ohne die geht es einfach nicht). Durch die derzeitige Situation kommt man eben nicht so oft zum Freunde besuchen und Feiern, wie normalerweise. Gestern habe ich aber festgestellt, dass die Vorräte trotzdem schon bedenklich abgenommen haben. Wahrscheinlich werde ich mit Deinem Rezept ein wenig aufstocken. 😉

    Viele Grüße
    Andreas

    • mirjam
      20. Dezember 2021 um 12:07

      Ist schon irgendwie traurig, die ganzen Plätzchen alleine zu essen, aber schmecken tun sie trotzdem 😉 Falls du was einfaches, traditionelles suchst, kann ich dir auch noch die Muskazinen empfehlen. Das Rezept ist ganz ähnlich und genauso schnell gemacht. Ich habe mir jetzt ein bisschen Rosen- und Orangenblütenwasser gekauft und will damit noch eine eher orientalische Mandelplätzchenvariante ausprobieren. Ich wünsche dir auf jeden Fall noch viel Spaß beim Backen und auch Naschen!

Schreibe einen Kommentar zu Claudia Nothacker Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.