Backen mit Hanf ;-)

Ich muss zugeben „Backen mit Hanf“ ist nicht der beste Suchbegriff, wenn man herausfinden will, wie man mit Hanfmehl bäckt. Rezepte kriegt man so viele, aber in den wenigsten geht es um Hanfmehl 😉

Also habe ich mich bei meinem ersten Versuch, die leckeren Hanffladen vom Mittelaltermarkt nachzubacken, einfach an die Anweisung auf der Hanfmehlpackung gehalten: ca. 5-10% des Mehls durch Hanfmehl ersetzen. Und das Ergebnis konnte sich sehen und vernaschen lassen.

hanffladen

Als Zutaten braucht man:

180 g Weizenmehl
40 g Dinkel-Vollkornmehl
30 g Hanfmehl
1/2 Päckchen Hefe
1/2 TL Salz
1 TL Honig
ca. 150 ml Wasser

Zuerst habe ich die Mehle mit der Trockenhefe vermischt, dann die restlichen Zutaten dazu und erst mal mit dem Knethaken verrührt. Der Teig wird dann noch einmal ordentlich mit der Hand durchgeknetet und mindestens eine Stunde gehen gelassen. Dann halbiert man den Teig, formt aus jeder Hälfte je einen Teigfladen und lässt die Fladen auf dem Blech noch ca. 10 Minuten gehen. Bis dahin kann der Ofen schon mal vorheizen. Dann bepinselt man die Fladen auf der Oberseite mit Wasser und bäckt sie bei 180°C für etwa 20 Minuten.

Das Hanfmehl hat wirklich einen leckeren nussigen Geschmack – auch roh 😉 Genauso die Hanfsamen selber. Weil ihm der Getreidekleber fehlt, kann man es nicht ganz alleine zum Backen nehmen, sonst wird das Brot zu krümelig. Aber auch gemischt mit anderem Mehl geht der charakteristische Geschmack nicht verloren. Und es ist nicht nur lecker, sondern auch sehr proteinreich und gesund. Mal sehen, was sich sonst noch so draus zaubern lässt.

5 Kommentare zu “Backen mit Hanf ;-)

  1. Cindy
    1. September 2014 um 19:41

    Endlich habe ich das Rezepte für Hanffladen gefunden……wohooo

  2. Cindy
    1. September 2014 um 19:54

    Mit was könnte ich das Weizenmehl ersetzen? Wegen dem Gluten.

    • mirjam
      2. September 2014 um 10:05

      Das Weizenmehl könntest du zum Beispiel durch eine Mischung aus Reismehl und Kartoffelstärke ersetzen (im Verhältnis von etwa 2:1). Das hat dann kein Gluten und gibt hoffentlich auch einen schönen Teig. Viel Spaß beim Ausprobieren!

    • Cheyenne
      3. Oktober 2017 um 14:12

      Buchweizenmehl glutenfrei oder Dinkelmehl glutenfrei von Alnatura man kann auch beides nehmen

      • mirjam
        6. Oktober 2017 um 17:22

        Aber Dinkelmehl ist doch auch nicht glutenfrei, oder?

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